FF Scharnitz absolviert Technische Leistungsprüfung NEU

Die erste Leistungsprüfung Neu wurde am Montag, den 4. August 2014 von der FF Scharnitz, Bezirk Innsbruck-Land, absolviert.

Intensiv hatten sich die Kandidaten in den letzten Wochen auf die anspruchsvolle Prüfung vorbereitet. Vor zahlreichem Publikum traten die Scharnitzer Florianis zur Premiere der technischen Leistungsprüfung NEU an, der ebenso wieder Prüfungsfragen für den Gruppenkommandanten als auch die Gerätekunde angehören. Auch den Hauptteil meisterten die beiden Gruppen zu je 12 Mann bravourös in der geforderten Sollzeit.

Großes Lob und viel Applaus ernteten die Männer dann auch bei der Urkundenüberreichung. Zu dieser hatten sich eine beachtliche Zahl an Feuerwehrfunktionären aus Nah und Fern eingefunden, allen voran Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Reinhard KIRCHER. Stolz zeigte sich auch Kommandant OBI Christian IHRENBERGER auf seine Männer: „Wir können stolz sein, auf solch eine motivierte und bestens ausgebildete Gruppe zurückgreifen zu können.“

Rückblick

Einen Meilenstein unter den Tiroler Feuerwehren setzte vor mehr als 20 Jahren eine Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Kössen. Als erste Tiroler Gruppe stellten sich die Kameraden am 19. Dezember 1993 der Technischen Leistungsprüfung nach den Richtlinien des Österreichischen Bundes-Feuerwehrverbandes in der Stufe I – Bronze. Viele weitere Feuerwehrmitglieder folgten den Kössener Kameraden um den Erwerb dieser Leistungsabzeichen.

Vieles hat sich jedoch in den vergangenen zwei Jahrzehnten geändert. Verschiedene Einsatzszenarien auf dem Sektor der technischen Hilfeleistung fordern die Feuerwehrmitglieder immer wieder aufs Neue, eine laufende fundierte Aus- und Weiterbildung ist unerlässlich. Teile dieser Ausbildung können auch über die besagte technische Leistungsprüfung geschehen.
Unter der Federführung von Gerd NAGILLER von der Landesfeuerwehrschule Tirol ist es gelungen, den Inhalt dieser Prüfung praxisorientierter zu gestalten und somit den Lerneffekt positiv zu beeinflussen.

Eine Prüfung – Zwei Varianten

Abhängig von der zur Verfügung stehenden Ausstattung der Ortsfeuerwehren bieten sich den Florianijüngern zwei Prüfungsvarianten an. Die Annahme eines Verkehrsunfalls gilt beiden Formen gleichermaßen, jedoch ist die Person entweder im oder unter dem Fahrzeug eingeklemmt. Somit stellt sich die Möglichkeit die Leistungsprüfung mit dem Schwerpunkt „Hydraulisches Rettungsgerät“ oder „Hebekissen und Hubzug“ zu bewältigen.

Bilder:

Bericht und Bilder: LM Maximilian NEUNER (ÖA AB Seefelder Plateau)

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