Hochwasser 2013

Seit Samstagabend befinden sich die Feuerwehren im Tiroler Unterland im Dauereinsatz. Fast im Minutentakt fanden Alarmierungen statt. Insgesamt waren alleine am Sonntag bis 20:00 Uhr bei über 850 Notfällen mehr als 3.300 Feuerwehrmitglieder im Einsatz. Landesfeuerwehrkommandant LBD Klaus Erler bedankt sich in diesem Zusammenhang bei allen beteiligten Feuerwehrmitgliedern für den vorbildlichen Einsatz.

Aufgrund einer Anfrage aus dem benachbarten Bundesland Salzburg, wurde am Sonntagnachmittag auch ein KAT-Hilfszug aus dem Bezirk Schwaz unter der Führung von Bezirkskommandant Hans Steinberger über den Gerlospass nach Zell am See entsandt. Landeskommandant Klaus Erler: „Unsere Feuerwehrmitglieder haben in Zell am See die seit Samstagabend ununterbrochen im Einsatz stehenden Feuerwehren abgelöst.“

Weiters wurden am Sonntag zwei Großpumpen sowie zahlreiche Schlammpumpen in Richtung Landesfeuerwehrschule Salzburg transportiert. Aufgrund der Straßensperren in Bayern war aber dort ein Durchkommen unmöglich. Erler: „Die Schlammpumpen konnten schließlich durch Unterstützung des österreichischen Bundesheeres mit Hubschraubern nach Salzburg gebracht werden. Die Großpumpen mussten jedoch vorläufig in Tirol verbleiben.“

Erler verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass eine Entsendung des KAT-Zuges keine Auswirkungen auf die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren in Tirol habe, da hier vorwiegend die Bezirke Kitzbühel und Kufstein betroffen seien und somit aus den anderen Bezirken jederzeit weitere Einsatzkräfte beigezogen werden können. Laut Landesfeuerwehrinspektor DI Alfons Gruber wurde inzwischen der Bezirksführungsstab im Bezirksfeuerwehrkommando Kitzbühel eingerichtet. Dieser wird am Montag ins Gemeindehaus Kössen verlegt.

Alfons Gruber: „Am Montagfrüh werden zwei KAT-Züge aus den Bezirken Innsbruck-Land und Imst in den betroffenen Orten im Bezirk Kitzbühel eintreffen und dort die Einsatzkräfte ablösen und unterstützen.“ Bereits am Sonntag wurden laut Gruber 15.000 Sandsäcke, zwei Großpumpen und ein Stromerzeuger sowie Schmutzwasserpumpen ins Katastrophengebiet geliefert.

Bericht vom 06.06.2013

In der Nacht vom 31. Mai auf 1. Juni waren bereits erste Feuerwehren in Tirol bei kleinflächigen Ereignissen im Einsatz. Die Lage spitzte sich in der Nacht vom 1. auf den. 2 Juni zu und erforderte schließlich den Einsatz von 3300 Feuerwehrmitgliedern Hauptsächlich in den Bezirken Kitzbühel und Kufstein.

Sonntag Mittag rückte ein KAT Hilfszug aus dem Bezirk Schwaz über den Gerlospaß nach Zell a. See vor und konnte dort auf  Grund einer Hilfe-Anforderung der Salzburger Landesregierung helfen.

Am Montag konnte nach großräumigen Überflutungen in Kössen mit Auspump- und Aufräumungsarbeiten begonnen werden. Die KAT Hilfszüge von Ibk Land und Imst mit ca 130 Mann verstärkten die in Kössen im Einatz stehenden Feuerwehren Kössen, Schwendt, Bichlach, Reith im Winkl, Oberndorf und fünf Mann mit der Großpumpe aus dem Bezirk Innsbruck Stadt. Ein Hilfszug aus Wörg half mit einer Großpumpe den Bayrischen Kollegen. Insgesamt waren am Montag wieder ca 500 Feuerwehrmitglieder in Tirol im Einsatz.

Am Dienstag gingen die Aufräumarbeiten zügigt weiter. Auf Anforderung des Landkreises Rosenheim  verlegte der Kat Hilfszug Kufstein mit 79 Mann und 19 Fahrzeugen sowie 2 Großpumpen in den Ortskern von Kolbermoor (Landkreis Rosenheim) und konnte dort die Bayrischen Feuerwehren unterstützen. Die Tiroler Feuerwehren verzeichneten den Einsatz von ca 400 Mann.

Am Mittwoch den 5. 6. 2013  waren in Kössen zusätzlich zu den benachbarten Feuerwehren. der Kat – Hilfszug Ibk Land, und mehrere Feuerwehren aus dem Bezirk Kufstein mit 75 Mann und 14 Fahrzeugen, gesamt ca 200 Mann der Tiroler Feuerwehren im Einsatz

Die Aufräumarbeiten in Kössen gehen mit dem Einsatz der Feurwehr Kössen mit Unterstützung der Nachbarfeuerwehren des Bezirkes Kitzbühel und Kufstein weiter.

Neben den extremen Anforderungen des Katastropheneinsatzes arbeiten die Tiroler Feuer wehren die  täglich anfallenden Einsätze in gewohnter Professionalität ab.

Bericht und Bilder: HBI Manfred Liebentritt, Öffentlichkeitsarbeit LFV Tirol

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