LFS Tirol: Christbäume gingen in Flammen auf!

An der Landes-Feuerwehrschule Tirol in Telfs wurde anschaulich demonstriert, was passiert, wenn ein Christbaum in Brand gerät.

Im "kleinen Brandhaus" am Gelände der LFS wurden dazu Bäume verwendet, die noch vor kurzem in Wohnungen Weihnachtsstimmung verbreiteten. Vielfach werden Kerzen ja auch in diesen Tagen noch einmal angezündet, obwohl die Bäume manchmal bereits sehr trocken sind. Als "Brandursache" diente eine ebenfalls allgemein gebräuchliche Kerze – das "Ergebnis" war fatal.

"Man hat deutlich gesehen, in welcher Schnelligkeit ein Baum explosionsartig in Flammen steht – dazu braucht es nur einige Sekunden", informiert Landes-Feuerwehrkommandant LBD Ing. Peter Hölzl. "Die weitere Brandentwicklung hat gezeigt, dass man eigentlich sehr wenig Chancen hat, die Ausbreitung in einem geschlossenen Raum zu verhindern."

Der Landes-Feuerwehrkommandant rät deshalb zu "einfachen Vorsichtsmaßnahmen": "Man sollte zumindest einen Eimer mit Wasser oder einen Handfeuerlöscher in unmittelbarer Nähe haben – die Betonung liegt auf unmittelbare Nähe. Wenn man diese erst holen muss, ist es in der Regel zu spät. Besondere Vorsicht ist immer dann geboten, wenn kleine Kinder oder Haustiere im Raum sind, wenn die Kerzen angezündet werden. Sie sollten deshalb niemals unbeaufsichtigt bleiben. Dies gilt nicht nur dann, wenn der Baum nach Neujahr schon sehr trocken ist. Generell ist bei Verwendung zu einem späteren Zeitpunkt anzuraten, die herkömmlichen Kerzen gegen eine elektrische Beleuchtung auszutauschen. Selbstverständlich sollte in jedem Fall unverzüglich die Feuerwehr alarmiert werden!"

Einen ORF-Tirol-heute Beitrag finden Sie HIER.

Fotos: LFV Tirol/Hassl