Lkw-Fahrt nach Italien: Endstation Lüsens!

Dass es vielleicht irgendwie einen Weg vom Sellraintal nach Italien gibt, soll nicht in Abrede gestellt werden – dass für einen Sattelschlepper, der dieses Reiseziel über Lüsens in Angriff nehmen will, in absehbarer Zeit Endstation ist, bleibt aber Faktum!

Schwerfahrzeug auf Irrwegen – das ist im Sellraintal nicht neu. Dennoch darf man sich schon immer wieder wundern, wie Berufskraftfahrer auf derartige Irrwege gelangen. Eigentlich sollte bereits bei der Anfahrt von der Autobahnanschlussstelle bis nach Gries im Sellrain irgendwo der Verdacht aufkeimen, dass man hier die richtige Route entscheidend verfehlt hat. Ergebnisse von Navigationshilfen "made in Litauen" sollten – das weiß man mittlerweile – jedenfalls nicht unbedingt als Entscheidungshilfe dienen.

Weiterfahren, bis die Feuerwehr kommt

Was genau passiert ist, konnte mangels fehlender Sprachkenntnisse nicht eruiert werden. Tatsache bleibt, dass in der gestrigen Nacht ein Brummi-Pilot aus Litauen die richtige Route nach Italien entscheidend verfehlt hat und einfach so lange Richtung Lüsens weitergebrummt ist, bis nichts mehr ging. Diverse Versuche, sich aus der letztlich fatalen Lage zu befreien, führten nur weiter ins Chaos, welches erfahrungsgemäß nur durch die Feuerwehren bereinigt werden kann, berichtet Einsatzleiter Thomas Reiner von der FF Gries im Sellrain: "Beim Versuch, wieder mobil zu werden, hat sich die Zugmaschine immer weiter eingegraben, während der Sattel in Richtung Bach zeigte. In den Morgenstunden hat der Fahrer dann einen Abschleppdienst verständigt."

Ebenso rückten die Feuerwehren Gries im Sellrain und St. Sigmund  mit RLF und Spezialgerät an. Die gemeinsamen Bemühungen, sowohl Zugmaschine als auch den inzwischen abgekoppelten Sattel wieder auf die Straße zu bringen, fasst Kommandant Thomas Reiner so zusammen: "Eine schwere Geburt, die letztlich aber gelungen ist!"

Mit Ortskenntnis wurde das Schwerfahrzeug anschließend zu einem Platz eskortiert, wo ein Wendemanöver möglich war. Der Brummi hat Augenzeugenberichten zufolge das Sellraintal wieder verlassen und befindet sich – das bleibt zumindest zu hoffen – auf dem richtigen Weg nach Italien.

Fotos: zeitungsfoto.at

 

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