Ruhige Silvesternacht

Wie in den vergangenen Jahren verzeichnete die Leitstelle Tirol auch zum Jahreswechsel 2017/2018 erneut eine ruhige Nacht.

Alljährlich wird auf Grund der Erfahrungen der vergangenen Silvesternächte die reguläre Dienstmannschaft um ein Vielfaches für die einsatzstärkste Nacht des Jahres aufgestockt. Da gerade im Zeitraum zwischen 22 Uhr und 4 Uhr mit einem sehr starken Einsatzaufkommen zu rechnen ist, wurde die Nachtschicht mit 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besetzt und Weitere befanden sich auf Bereitschaft – im Vergleich dazu sind in einer „normalen“ Nacht 4 Personen im Dienst.

Die Feuerwehren verzeichneten tirolweit 60 Einsätze in der Silvesternacht (Bild: Brand Schlossstrasse Innsbruck)
Foto: Zeitungsfoto.at

In der Kernzeit von 23:30 Uhr und 2 Uhr gab es insgesamt 135 Alarmierungen und Dispositionen (aller Blaulichtorganisationen). Über die gesamte Silvesternacht (19 Uhr bis 5 Uhr) führten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Leitstelle Tirol 355 Alarmierungen und Dispositionen der Tiroler Blaulichtorganisationen (Vergleich Jahreswechsel 2016/2017: 423 Alarmierungen, -16%) durch und unterstützten diese im Einsatzgeschehen.
Der Rettungsdienst wurde 289 Mal alarmiert, die Feuerwehren verzeichneten 60 Einsätze und die Bergrettung musste fünf Mal ausrücken.

Die Leitstelle Tirol nimmt landesweit die Notrufe 122 – Feuerwehr, 140 – Bergrettung und 144 – Rettungsdienst entgegen und ist für die Disposition und Einsatzunterstützung der Einsatzorganisationen (mit Ausnahme der Polizei) im Bundesland verantwortlich.

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